
Es ist Wochenende. Man schläft ein wenig länger, der Morgen beginnt ruhig und ohne Eile.
Dann geht es zu Oma und Opa.

Schon beim Eintreten liegt dieser vertraute Duft in der Luft: frisch gebackenes Brot. Oma hat gebacken, natürlich.
Und irgendwo im Haus klappert Geschirr, während aus der Familie nach und nach der eine oder andere hereinschaut.
Man setzt sich zusammen, erzählt, lacht, ganz selbstverständlich.

Für uns beschreibt das Osterbrot genau dieses Gefühl.
Ob religiös oder nicht: Es ist ein Stück Zuhause. Hier bin ich immer willkommen. Hier ist Kindheit. Hier schmeckt es wie bei Oma.
Wenn ich in die Küche schaue, sehe ich Omas ruhige Art. Alles hat seine Zeit. Und plötzlich wird es still in mir. Ich werde besinnlich, lasse mich einfach fallen in diesen Moment.


Unser Osterbrot ist ein Weizensauerteigbrot mit Hefe, denn dieses feine Hefearoma gehört für uns einfach dazu.
Obenauf knistert eine Schicht aus Hagelzucker und gestifteten Mandeln, die das aromatische Brot schmücken.

In der Krume verstecken sich saftige Rosinen, die jedem Bissen eine kleine Süße schenken.
